Simon Schulte - Schriftzug
Simon Schulte

Zwischenstand aus den Anfängen eines Lebens mit Kunst



Mit Dampfloks fing es an, morgens, mittags abends – Lebensgrundlage halt. Bis heute, 17 Jahre. Das Automobil, auch klangvoll Personenkraftwagen genannt, hatte später früh genug seinen Auftritt. Die Emotionen, die diese Technik der Dampfloks aus irgendwelchen Gründen in mir auslöste, ist heute genau so präsent wie der Wunsch, diese irgendwie, ohne Rücksicht auf Verluste aufs Papier zu bekommen. Aquarell eröffnete mir da ganz neue Möglichkeiten. Aquarell – morgens, mittags, abends – Fluch und Segen gleichzeitig, der altbewährte Bleistift, aber auch Acryl sind korrigierbar, damit nun mal nicht mehr herausfordernd genug. Mit Aquarell kam auch die Landschaft und mit der Landschaft das Verlangen, nun auch Lichtstimmungen, ein Lebensgefühl einzufangen, nicht selten französisches, warum auch nicht. Nebenbei entwickelt sich der Anspruch, in meiner Kunst immer einen Teil von mir auszudrücken. Der anfangs erwähnte Personenkraftwagen spielt vor allem nur für Buntstift, für Bleistift, für Kuli eine Rolle. Mit alledem im Gepäck auf zu neuen Ufern, mit Transportation Design als Berufung.